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DMS vs. Ordner, E‑Mail und Cloud: Was ist der Unterschied?

Ordner, E‑Mail und Cloud sind Ablage – ein DMS ist Struktur, Suche, Automatisierung und Rechte. Was genau ist der Unterschied – und wann lohnt sich ein DMS?

Viele Teams starten mit einer Mischung aus Windows-/Finder-Ordnern, E‑Mail, und vielleicht Dropbox/Google Drive/SharePoint. Das funktioniert eine Weile, aber irgendwann wird es unübersichtlich.

Ordner/Cloud/E‑Mail sind Ablage – ein DMS ist Prozess

  • Ordner / Cloud: Dateien speichern und teilen.
  • E‑Mail: Kommunikation und Anhänge, aber schwer zu strukturieren.
  • DMS: Ablage plus Struktur, Suche, Automatisierung, Rechte, und klare Zuordnung.

Woran Ordnerstrukturen typischerweise scheitern

  • Uneinheitliche Benennung: „Rechnung_final_final2.pdf“
  • Dubletten: Mehrere Versionen in verschiedenen Ordnern
  • Wissen im Kopf einzelner Personen: Nur eine Person weiß, wo etwas liegt
  • Suche nur nach Dateinamen: Inhalte bleiben unsichtbar, wenn keine Volltextsuche vorhanden ist
  • Fehlende Standards: Keine einheitlichen Metadaten (z. B. Lieferant, Datum, Rechnungsnummer, Projekt)

Was ein DMS besser macht

  • Volltextsuche: Nicht nur Dateiname, sondern Inhalt.
  • Metadaten: Dokumente sind eindeutig zugeordnet (z. B. Kunde, Projekt, Dokumenttyp).
  • Automatisierung: Klassifizierung und Datenerkennung sparen manuelle Arbeit.
  • Rechte & Rollen: Zugriff steuerbar statt „jeder sieht alles“.
  • Skalierbarkeit: Funktioniert auch dann noch, wenn Dokumente und Mitarbeitende mehr werden.

Kurz gesagt: Cloud-Ordner sind eine digitale Schublade. Ein DMS ist ein System, das Ordnung dauerhaft tragfähig macht.

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